Die Tabelle
Oben rechts schaltest du zwischen Kurzform (18 Spalten, Lanthanoide und
Actinoide als eigene Zeilen darunter) und Langform (32 Spalten, f-Block an
seiner echten Stelle) um. Die Langform braucht ein breites Fenster; ist es zu
schmal, erscheint automatisch die Kurzform und der Umschalter verschwindet. Auf
schmalen Bildschirmen zeigen die Zellen nur noch Symbol und Ordnungszahl, auf dem
Handy nur das Symbol. Ein Klick auf ein Element öffnet das Detailfenster.
Hervorheben geht über vier Wege: Kategorie (Legende unter der Tabelle),
Gruppe (Spaltenkopf), Periode (Zeilenkopf) und Orbitalblock (s, p, d, f).
Hovern zeigt eine Vorschau, ein Klick rastet ein, ein zweiter Klick oder
Esc löst wieder. Es gilt immer nur eine Hervorhebung.
Temperatur und Aggregatzustand
Der Regler färbt jedes Element nach seinem Zustand bei der eingestellten
Temperatur ein: fest, flüssig, gasförmig oder unbekannt. Die Temperatur lässt sich
auch direkt in °C, °F oder K eintippen; −/+ gehen in
1-K-Schritten, ein Doppelklick auf den Regler setzt auf 20 °C zurück. Die Skala ist
nicht linear, damit der Alltagsbereich genauer einstellbar ist.
Ohne „Zustand festhalten" verschwindet die Einfärbung drei Sekunden nach
der letzten Änderung wieder. Die vier Zustandsknöpfe zählen mit und filtern auf
einen Zustand. „Unbekannt" heißt: Schmelz- oder Siedepunkt fehlen in den Daten —
geraten wird nicht.
Das Detailfenster
Drei Reiter: Übersicht mit allen Werten, Elektronenhülle und
Isotope. Oben rechts vergrößert
auf Vollbild; die Wahl bleibt beim nächsten Öffnen erhalten, ebenso der zuletzt
benutzte Reiter. Die kleine Übersichtskarte ist klickbar und wechselt das Element,
ohne das Fenster zu schließen. Leere Werte erscheinen als „–".
Elektronenhülle und 3D-Orbitale
Neben Schalen, Konfiguration und Ionisierungsenergien zeigt der Reiter ein
Kästchendiagramm nach der Hundschen Regel. Ein Klick auf eine Zeile
(z. B. „3d") zeigt diese Unterschale in der 3D-Ansicht.
Die 3D-Ansicht dreht sich von selbst; Ziehen dreht, das Mausrad zoomt,
ein Doppelklick setzt den Blick zurück. Über n, l und m wählst
du jedes Orbital bis 7f. Rot und Blau sind das Vorzeichen der Wellenfunktion, die
Fläche umschließt 90 % der Aufenthaltswahrscheinlichkeit. Der Anschnitt legt die
inneren Schalen frei.
Erklärungen stehen in Tooltips: Hovern über n, l, m,
über die Knöpfe dahinter, die Zeilen der Orbitalbesetzung und die
Optionen zeigt, was sie bedeuten — auch, warum ein ausgegrauter Knopf nicht geht.
Das i oben links in der 3D-Ansicht erklärt das gerade
gezeigte Orbital (Form, Knoten, Farben), die i hinter den
Abschnittstiteln den jeweiligen Abschnitt. Auf dem Handy: auf das
i tippen.
Hast du ein anderes Orbital gewählt oder den Blick gedreht, erscheint
↺ Zurücksetzen: Es springt zurück zum Valenzorbital des Elements (der letzten
nur teilweise gefüllten Unterschale) und setzt den Blick zurück. Die Optionen Drehen, xy-Ebene und
Anschnitt bleiben, wie du sie eingestellt hast.
Gezeigt wird die Form für ein Elektron um einen einfach
geladenen Kern (wasserstoffähnlich). Knotenflächen, Lappen und Vorzeichen stimmen,
die Größe ist nicht maßstäblich.
Isotope und Zerfall
Oben stehen alle bekannten Isotope als Chips, gefärbt nach ihrer häufigsten
Zerfallsart; ein dicker Rand heißt: kommt in der Natur vor. Darunter der
nächste Zerfall, die Kerndaten (Spin und Parität, Radius, Kernmomente,
Masse, Bindungsenergie, Q-Werte und Separationsenergien) und die
Zerfallskette bis zum stabilen Kern.
- α
- β⁻
- β⁺
- Elektroneneinfang
- Spontanspaltung
- Proton
- Neutron
- stabil
Die Karten sind Ausschnitte der Nuklidkarte in der üblichen Segré-Ausrichtung:
Ursprung unten links, nach rechts die Neutronenzahl N, nach oben die Ordnungszahl Z. Die Pfeilfarbe zeigt die Zerfallsart, gestrichelte
Pfeile sind Zweige unter 1 %. Eine grüne Marke „SF" steht für Spontanspaltung, die
keinen einzelnen Tochterkern hat. Mit „Zweige ab" blendest du seltene Zweige
aus oder ein.
Die große Karte lässt sich verschieben (ziehen) und zoomen
(Strg + Mausrad oder die Knöpfe, 50 bis 200 %). Ein Klick auf eine Zelle wählt dieses
Isotop — auch bei einem anderen Element.
Gehört ein Isotop zu einer der vier natürlichen Zerfallsreihen
(Thorium, Neptunium, Uran-Radium, Uran-Actinium), erscheint ein Knopf, der die ganze
Reihe zeigt. Die Reihen sind feste Ketten schwerer Kerne; welche es ist, folgt aus
der Massenzahl.
Nuklidkarte
Der Knopf Nuklidkarte oben zeigt alle bekannten Nuklide auf einmal:
nach rechts die Neutronenzahl N, nach oben die Ordnungszahl Z, jedes Kästchen
gefärbt nach seiner häufigsten Zerfallsart. Die grünen gestrichelten Linien markieren
die magischen Zahlen 2, 8, 20, 28, 50, 82 und 126 — dort sind Schalen
abgeschlossen und die Kerne besonders stabil.
Oben links wählst du die Färbung: nach Zerfallsart, nach
Halbwertszeit oder nach einer Kerneigenschaft — Bindungsenergie je
Nukleon, Massenexzess, Q-Werte, Separationsenergien, Ladungsradius, Spin,
Kernmomente oder Entdeckungsjahr. Bei den Kerneigenschaften verteilt
„Quantile" die Farben nach Rang statt nach Wert, sodass jede Farbe gleich viele
Nuklide bekommt; das macht Größen sichtbar, die sich eng um einen Wert drängen.
Die Halbwertszeit läuft logarithmisch (von 10⁻⁸ s in Hell-Lila über Blau und Grün
bis 10¹⁴ Jahre in Dunkelrot, stabile Kerne fast schwarz). Mit den beiden Griffen am
Farbbalken grenzt du einen Bereich ein — alle anderen Nuklide werden abgeblendet,
darunter steht, wie viele es sind. „alle" oder ein Doppelklick auf den Balken hebt
die Auswahl auf.
Die Karte lässt sich verschieben und zoomen (25 bis 200 %). Bei kleinen
Zoomstufen bleiben die Kästchen leer, ab etwa 60 % erscheinen Massenzahl und
Symbol, ab 100 % die Halbwertszeit. Ein Klick auf ein Nuklid öffnet das
Element im Reiter „Isotope" mit diesem Isotop und seinem Zerfall; schließt du das
Detailfenster, bist du wieder in der Nuklidkarte.
Tastatur
| ? | diese Anleitung |
| N | Nuklidkarte |
| Esc | Fenster schließen, sonst Hervorhebung lösen |
| Tab | Elemente und Knöpfe durchgehen; Fokus wirkt wie Hovern |
| Enter | Element öffnen, Knopf auslösen |
| ← → | im Detailfenster zwischen den Reitern wechseln |
| + − 0 | Zerfallskarte zoomen bzw. auf 100 % (Karte muss den Fokus haben) |
Quellen & Lizenzen
| Quelle | Lizenz | Verwendet für |
| PubChem Periodic Table of Elements, National Center for Biotechnology Information (NCBI/NIH) |
gemeinfrei |
Atommasse, Schmelz- und Siedepunkt, Elektronegativität, Atomradius, Elektronenkonfiguration |
| Wikidata |
CC0 1.0 |
Dichte, Wärme- und elektrische Leitfähigkeit, Moduln, Härte, Kristallsystem, CAS-Nummer, Entdeckung |
| NIST Atomic Weights and Isotopic Compositions |
gemeinfrei |
Isotopenmassen, natürliche Häufigkeit |
| Periodic-Table-JSON von Bowserinator und Mitwirkenden |
CC BY-SA 3.0 |
Ionisierungsreihe, molare Wärmekapazität, Aussehen, englische Kurzbeschreibung (ursprünglich aus der englischsprachigen Wikipedia) — verändert: Felder ausgewählt, umbenannt und mit den anderen Quellen zusammengeführt |
| LiveChart of Nuclides, IAEA Nuclear Data Section (Datenbasis ENSDF/NUBASE) |
Nutzung mit Quellenangabe (Terms of Use) |
Halbwertszeiten, Zerfallsarten und Verzweigungen, Spin und Parität, Q-Werte, Separations- und Bindungsenergien, Massen, Ladungsradien, Kernmomente, Entdeckungsjahre — verändert: ins eigene Format übertragen, gerundet, Doppeleinträge bereinigt, physikalisch unmögliche Kernmomente entfernt |
Die Detaildateien details/*.json enthalten Werte aus
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